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TH2ECO beim Policy Talk der IWO in Brüssel

 

Wie gelingt der Wasserstoffhochlauf in Europa? Neben politischen Zielsetzungen braucht es dafür vor allem eines: eine starke Infrastrukturperspektive.

Beim EU Policy Dialogue der Initiative für Wasserstoff in Ostdeutschland e.V. (IWO) in Brüssel stellte unsere Projektleitung Dr. Katharina Großmann das Wasserstoffprojekt TH2ECO vor und ordnete die Transformation in einen europäischen Kontext ein.

„Europa braucht nicht nur Wasserstoffstrategien. Europa braucht Regionen, die diese Strategien in reale Infrastruktur, reale Projekte, reale Nachfrage und reale, industrielle Wertschöpfung übersetzen. Genau dafür steht TH2ECO“, so Großmann.

TH2ECO zeigt, wie regionale Wasserstoffökosysteme den Markthochlauf praktisch vorbereiten können: durch eine breite Partnerschaft entlang der Wertschöpfungskette, den Aufbau einer H₂-Keimzelle und den späteren Anschluss an das deutsche Wasserstoff-Kernnetz.

Im Mittelpunkt steht eine pragmatische Infrastrukturstrategie: Bestehende Strukturen nutzen, für die Zukunft anpassen und dort erweitern, wo es erforderlich ist.

Damit daraus Wertschöpfung entsteht, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen:
▫️ regulatorische Klarheit
▫️ gezielte Unterstützung von First Movern
▫️ Anerkennung regionaler Wasserstoffökosysteme als Rückgrat der europäischen Wasserstoffwirtschaft

„Die Energiewende wird nicht über Nacht gelingen. Regionen und Infrastruktur brauchen Zeit. Projekte wie TH2ECO ebnen den Weg, indem sie europäische Ambitionen in konkrete Umsetzung vor Ort übersetzen.“

 

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Projektleitung Katharina Großmann bei ihrem Vortrag; rechts im Bild Moderator Jürgen Pfeiffer. © Ferngas